Melanie Griffith auf dem Münchner Filmfest
Eigentlich wollte Melanie Griffith gar keine Schauspielerin werden. Ihr Berufswunsch war es Model zu werden. Jedoch galt in den 1980er Jahren die gebürtige New Yorkerin “das nicht ganz jugendfreie Gegenstück” zu Meg Ryan. Mit 17 Jahren spielte sie in Arthur Penns Night Moves die Ausreißerin Delly. Diese brachten ihr die Rolle der Stripperin Holly Body in Brian De Palmas erotischem Gruselthriller Body Double und die Auszeichnung des US-Filmkritikerverbandes als beste Nachwuchsschauspielerin ein. In ihrem Interview sagte Melanie, dass genau dieser Film einer der wichtigsten Meilensteine ihrer Filmkarriere war.
Auf das Publikum, das sie ohne jegliche Anstrengung während dem Gesprächs zum Lachen brachte, machte Melanie Griffith einen sehr sympatischen Eindruck. In ihrem Publikumsgespräch Filmmakers Live auf dem Münchner Filmfest sprach sie über ihre Kindheit in Hollywood, einen ihrer ersten Filme “Night Moves” , ihre Mutter Tippi Hedren, ihre Töchter Stella and Dakota und und ihren Ehemann, den US Schauspieler Antonio Banderas mit dem sie schon mehrmals vor der Kamera stand. Melanie hofft auf das Comeback von Filmmaking aus den 70ern als die Filme noch richtig gute Geschichte erzählten. Die Filmindustrie von heute hat sehr kommerzialisiert, findet sie. Nach dem Publikumsgespräch wurde die US-amerikanische Schauspielerin mit dem CineMerit Award, Ehrenpreis des Filmfestes München, im Carl-Orff-Saal geehrt.
Auf dem Münchner Filmfest feiert Melanie Griffith ihr Kino-Comeback mit THE GRIEF TOURIST vom britischen Regisseur Suri Krishnamma, einem düster-schrägen Thriller über einen Nachtwächter (Michael Cudlitz), der eine ungesunde Faszination für einen Serienkiller entwickelt.
Melanie Griffith bei Filmmakers Live auf dem Filmfest München
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